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_English Version
Eine bessere Dienerin
und Botschafterin der Musik als Antje Weithaas kann
man sich kaum denken: Sie ist kein Shooting-Star, der
es genießt, im Rampenlicht zu stehen, sie ist
auch nicht als Wunderkind bekannt geworden - obwohl
sie bereits mit viereinhalb Jahren die erste Geige in
der Hand hielt und wie ihre große Schwester unterrichtet
werden wollte. Es geht ihr allein um die Beschäftigung
mit der Musik und um deren Vermittlung.
Und so gehört sie heute zu den gefragtesten Solistinnen
und Kammermusikerinnen ihrer Generation, denn man kann
sich bei ihr darauf verlassen, dass die Komposition
im Vordergrund steht, dass es ein Miteinander'
gibt - sei es mit Klangkörpern wie den meisten
Radio-Orchestern Deutschlands, dem Deutschen Symphonie-Orchester
Berlin, den Bamberger Symphonikern und zahlreichen internationalen
Spitzenorchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra,
dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic
Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony
Orchestra und darüber hinaus den führenden
Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens.
Zu den Partnern am Pult zählen dabei so prominente
Dirigenten wie Vladimir Askenazy, Sir Neville Marriner,
Yuri Temirkanov, Frans Brüggen, Yakov Kreizberg,
Sakari Oramo, Thomas Dausgaard, Carlos Kalmar, Andrej
Boreyko, Christian Zacharias, Bruno Weil und Hans Vonk.
Mit befreundeten Musiker-Kollegen wie den Geschwistern
Tetzlaff, Clemens Hagen, Silke Avenhaus, Sharon Kam,
Lars Vogt oder Boris Pergamenschikov spielt sie in wechselnden
Formationen Kammermusik - am liebsten bei Konzertwochen
wie dem Heimbacher "Spannungen"-Festival,
auf Schloss Elmau, in Feldkirch, Delft und Mondsee oder
mit dem von ihr, Tabea Zimmermann, Daniel Sepec und
Jean-Guihen Queyras gegründeten ARCANTO-Quartett
- überall wo man für längere Zeit beisammen
ist, um verschiedene Werke gemeinsam einzustudieren
und aufzuführen, wo man praktisch eine Familie
bildet mit gleichen Zielen.
Grundsolide ihre Ausbildung: sie studierte an der Hochschule
für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei
Professor Werner Scholz. Als Belohnung' nach dem
Gewinn wichtiger Wettbewerbe (Kreisler in Graz, Bach-Wettbewerb
in Leipzig, 1991 der Internationale Violin-Wettbewerb
in Hannover) folgte eine Laufbahn, bei der alle großen
Konzertsäle - von Amsterdam bis Südamerika,
von Berlin bis Tokio - selbstverständlich auf dem
Plan stehen, die zeigt, wie natürlich und doch
bewegend, wie virtuos und doch oft auch verinnerlicht
Geigenspiel sein kann. Fernab aller Effekthascherei
ist Antje Weithaas' Technik immer so eingesetzt, dass
die Vernetzungen des Notengeflechts verständlich
werden, tritt durch ihr virtuoses und bewegendes Spiel
die musikalische Struktur zutage.
Große Musikalität, Disziplin und Freude am
Musizieren setzt sie auch bei ihren Schülern voraus.
Zum Wintersemester 2004-05 ist Antje Weithaas als Professorin
für Violine an die Hochschule für Musik "Hanns
Eisler" Berlin berufen worden. Seit einigen Jahren
ist sie geschätztes Jury-Mitglied bei Wettbewerben.
Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner
aus dem Jahr 2001 - eine Geige, die wegen ihres klaren,
natürlichen Klangs, ihrer Anpassungsfähigkeit
und ihres warmen Tons im wahrsten Sinne des Wortes auf
sie zugeschnitten ist.
Anfang 2006 ist auf dem Avi-music-Label eine Schubert-CD
erschienen mit der Pianistin Silke Avenhaus, im Oktober
2007 folgt eine Brahms-CD mit denselben Künstlerinnen.
SvI, 2007
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Antje Weithaas is a versatile violinist, a regular guest
with prestigious orchestras and a sought after chamber
music partner.
She extensively performs with worldwide orchestras:
in Germany (WDR-Sinfonieorchester Köln, Radiophilharmonie
Hannover, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Rundfunk-Sinfonieorchester
Berlin, Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Philharmonische
Staatsorchester Hamburg, Bamberger Symphoniker, Orchester
der Beethovenhalle Bonn), the USA (Los Angeles Philharmonic,
San Francisco Symphony and Baltimore Symphony orchestras),
Asia (Tokyo Metropolitan, Singapore Symphony orchestras),
Scandinavia (Danish National Radio-Symphony, Copenhagen
Philharmonic, Gotenburg Symphony and Swedish Chamber
orchestras), Portugal (Gulbenkian Orchestra in Lisbon)
and in the Netherlands (Residenz Orchestra Den Haag
and Radio Chamber Orchestra Hilversum, at the latter
playing Mozart's Sinfonia Concertante with Isabelle
van Keulen at the Concertgebouw in Amsterdam).
In Great Britain, she recently appeared with the BBC
National Orchestra of Wales for a BBC PROMS concert
and will next be performing with both the Scottish Chamber
Orchestra under the baton of Franz Brüggen and
with the Bournemouth Symphony Orchestra. Her pedigree
includes concerts with the Philharmonia, the Royal Philharmonic,
the Hallé, the BBC Philharmonic, Scottish and
Symphony Orchestras, the Ulster and the Royal Liverpool
Philharmonic Orchestras as well as the Academy-of-Saint-Martin-in-the-Fields
under the baton of conductors such as Vladimir Ashkenazy,
Yakov Kreizberg, Yuri Termikanov, Sakari Oramo, Franz
Brüggen, Thomas Dausgaard, Ingo Metzmacher, Sir
Neville Marriner, Carlos Kalmar, David Shallon, Andrej
Boreyko, Bruno Weil and Hans Vonk.
Her regular chamber music partners are Lars Vogt,
Isabelle Faust, Isabelle van Keulen, and Tabea Zimmermann
with whom she regularly appears in festivals (Spannungen,
Delft, Heimbach) and venues such as the Wigmore Hall
and the Queen Elizabeth Hall in London. In August, she
made her debut appearance at the Edinburgh Festival,
performing duos with violinist Christian Tetzlaff to
great acclaim:
"This was chamber music of a very high order,
with both musicians in sparkling form. Their delight
in this repertoire, in which they were clearly at home,
was evident from the very first bars and was completely
infectious." The Herald - 21 August 2003
"Then there were the showstoppers - Bériot's
Paganini-like Duo Concertante, and Ysaÿe's colossal
Sonata, with its ravishing echoes of Ravel and Debussy
- both performed with an enormous range of expression
and physically charged emotion." The Scotsman -
21 August 2003
She studied with Werner Scholz at the College of Music
"Hanns Eisler" in Berlin. In 1987 she was
winner of the Kreisler Competition in Graz, and went
on to win the Bach Competition in Leipzig in 1988 and
the International Violin Competition in Hannover in
1991.
Antje Weithaas is Professor at the "Hochschule
für Musik Hanns Eisler" in Berlin. She plays
a violin by Peter Greiner.
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