home_pic
 

Portrait - Antje Weithaas

   Termine
 Presse
 Diskographie
 Repertoire


_English Version

„Antje Weithaas gehört zu den großen Geigerinnen unserer Zeit.“ (FonoForum)

Eine bessere Botschafterin der Musik als Antje Weithaas kann man sich kaum denken. Immer stehen bei ihr die Musik und deren Vermittlung im Vordergrund. Und so gehört sie heute zu den gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen ihrer Generation. Ihr weitgefächertes Konzertrepertoire beinhaltet neben den großen Konzerten Mozarts, Beethovens und Schumanns sowie Klassikern der Moderne wie Schostakowitsch, Prokofjew, Hartmann und Ligeti auch selten gespielte Violinkonzerte wie die von Korngold, Schoeck und Gubaidulina.

Engagements führten sie zu renommierten Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie zu zahlreichen internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und zu den führenden Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens. Zu ihren Partnern am Dirigentenpult zählten dabei Künstler wie Vladimir Ashkenazy, Sir Neville Marriner, Yuri Temirkanov, Yakov Kreizberg, Sakari Oramo und Carlos Kalmar.

Als künstlerische Leiterin der Camerata Bern arbeitet sie in der Saison 2010/2011 unter anderem mit Tabea Zimmermann und Jörg Widmann zusammen. In der Carnegie Hall, wo sie im Oktober 2010 gemeinsam mit dem Arcanto Quartett ihr Debüt gibt, ist sie im Mai 2011 für ein Duo-Rezital mit Christian Tetzlaff eingeladen. Als Artist in Residence bei den Bochumer Symphonikern wird sie 2010 zudem die Violinkonzerte von Beethoven und Widmann zu Gehör bringen und das Orchester in mehreren Programmen selbst leiten.

Mit befreundeten Musiker-Kollegen wie den Geschwistern Tetzlaff, Clemens Hagen, Silke Avenhaus, Sharon Kam oder Lars Vogt spielt sie in wechselnden Formationen Kammermusik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Arbeit mit dem Arcanto Quartett mit dem Geiger Daniel Sepec, der Bratscherin Tabea Zimmermann und dem Cellisten Jean-Guihen Queyras.

Seit ihrem Debütkonzert in Juni 2004 waren die Musiker unter anderem im Théâtre du Châtelet Paris, beim Rheingau Musik Festival, den Festivals in Edinburgh und Montreux sowie in der Wigmore Hall London, der Philharmonie Köln, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Tonhalle Zürich, der Berliner Philharmonie und im Auditorio Nacional de Musica Madrid zu hören.

Auf den Erfolg ihrer ersten beiden CDs mit Werken von Bartók und Brahms folgt in Kürze die Veröffentlichung einer dritten CD-Aufnahme für das Label Harmonia Mundi mit Quartetten von Ravel, Dutilleux und Debussy.
Nachdem das Quartett 2008 in Israel und 2009 in Japan zu Gast war, stellt es sich im Oktober 2010 dem nordamerikanischen Publikum vor.

Mit Silke Avenhaus hat Antje Weithaas bei CAvi-music zudem mehrere hochgelobte Aufnahmen mit Violinsonaten von Brahms und Mendelssohn sowie Werken von Schubert, Saint-Saëns, Ravel und Fauré veröffentlicht.

Mit viereinhalb Jahren begann Antje Weithaas mit dem Geigenspiel. Sie studierte später an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Professor Werner Scholz. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb in Hannover. Große Musikalität, Disziplin und Freude am Musizieren setzt sie auch bei ihren Schülern voraus - einige Jahre war Antje Weithaas Professorin an der Berliner Universität der Künste, 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.

Saison 2010/2011

Seitenanfang



Antje Weithaas is a versatile violinist, a regular guest with prestigious orchestras and a sought after chamber music partner.
She extensively performs with worldwide orchestras: in Germany (WDR-Sinfonieorchester Köln, Radiophilharmonie Hannover, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Philharmonische Staatsorchester Hamburg, Bamberger Symphoniker, Orchester der Beethovenhalle Bonn), the USA (Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony and Baltimore Symphony orchestras), Asia (Tokyo Metropolitan, Singapore Symphony orchestras), Scandinavia (Danish National Radio-Symphony, Copenhagen Philharmonic, Gotenburg Symphony and Swedish Chamber orchestras), Portugal (Gulbenkian Orchestra in Lisbon) and in the Netherlands (Residenz Orchestra Den Haag and Radio Chamber Orchestra Hilversum, at the latter playing Mozart's Sinfonia Concertante with Isabelle van Keulen at the Concertgebouw in Amsterdam).

In Great Britain, she recently appeared with the BBC National Orchestra of Wales for a BBC PROMS concert and will next be performing with both the Scottish Chamber Orchestra under the baton of Franz Brüggen and with the Bournemouth Symphony Orchestra. Her pedigree includes concerts with the Philharmonia, the Royal Philharmonic, the Hallé, the BBC Philharmonic, Scottish and Symphony Orchestras, the Ulster and the Royal Liverpool Philharmonic Orchestras as well as the Academy-of-Saint-Martin-in-the-Fields under the baton of conductors such as Vladimir Ashkenazy, Yakov Kreizberg, Yuri Termikanov, Sakari Oramo, Franz Brüggen, Thomas Dausgaard, Ingo Metzmacher, Sir Neville Marriner, Carlos Kalmar, David Shallon, Andrej Boreyko, Bruno Weil and Hans Vonk.

Her regular chamber music partners are Lars Vogt, Isabelle Faust, Isabelle van Keulen, and Tabea Zimmermann with whom she regularly appears in festivals (Spannungen, Delft, Heimbach) and venues such as the Wigmore Hall and the Queen Elizabeth Hall in London. In August, she made her debut appearance at the Edinburgh Festival, performing duos with violinist Christian Tetzlaff to great acclaim:

"This was chamber music of a very high order, with both musicians in sparkling form. Their delight in this repertoire, in which they were clearly at home, was evident from the very first bars and was completely infectious." The Herald - 21 August 2003


"Then there were the showstoppers - Bériot's Paganini-like Duo Concertante, and Ysaÿe's colossal Sonata, with its ravishing echoes of Ravel and Debussy - both performed with an enormous range of expression and physically charged emotion." The Scotsman - 21 August 2003

She studied with Werner Scholz at the College of Music "Hanns Eisler" in Berlin. In 1987 she was winner of the Kreisler Competition in Graz, and went on to win the Bach Competition in Leipzig in 1988 and the International Violin Competition in Hannover in 1991.

Antje Weithaas is Professor at the "Hochschule für Musik Hanns Eisler" in Berlin. She plays a violin by Peter Greiner.

Seitenanfang

 

AGB Impressum Kontakt